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27 November 2025
π¨βπ©βπ§βπ¦Β SΓHNE UND TΓCHTER GOTTES
β¨ Schaut auf Christus β nehmt sein Wesen an
Was ewig bleibt, ist das Bild Christi in uns
π TΓ€glicher Bibelvers
Johannes 1,14
βUnd das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.β
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π― Einleitung
Die Welt misst StΓ€rke an Einfluss, Erfolg, Macht oder LautstΓ€rke. Doch Gottes MaΓstab ist ein anderer: Demut, Treue, Gerechtigkeit. Wer wirklich stark ist, das zeigt sich nicht im Γ€uΓeren Glanz, sondern in der Bereitschaft, dem Bild Christi Γ€hnlich zu werden. Diese Andacht ist ein Aufruf, nicht auf vergΓ€ngliche Dinge zu schauen β sondern auf Jesus. Sein Wesen soll unser Wesen prΓ€gen β denn das ist es, was in Ewigkeit zΓ€hlt.
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π Hauptinhalt
βDie StΓ€rke von Nationen und Einzelnen liegt nicht in gΓΌnstigen UmstΓ€nden oder Γ€uΓerem Erfolg. Ihre wahre Kraft ist allein die Kraft Gottes. Jeder Mensch entscheidet durch seine Haltung gegenΓΌber Gottes Plan ΓΌber sein eigenes Schicksal.
Die weltliche Geschichtsschreibung feiert menschliche Errungenschaften β Siege, Reichtum, Macht. Doch Gottes Geschichte zeigt den Menschen, wie der Himmel ihn sieht. In den himmlischen Berichten zΓ€hlt nur eines: die Treue gegenΓΌber Gottes Geboten.
Jede Zeit hat ihren Auftrag. Jeder Moment trΓ€gt Gewicht fΓΌr die Ewigkeit. Gott ist gegenwΓ€rtig β nicht nur in der Vergangenheit. Er sieht, wenn ein Spatz fΓ€llt, wenn ein Blatt vom Baum gleitet β und auch, wenn ein KΓΆnig vom Thron gestoΓen wird. Alles steht unter seiner Kontrolle. Alles Irdische ist unsicher β doch die Wahrheit bleibt fΓΌr immer.
In den Augen der Welt wirken Gottes Diener schwach. Sie erscheinen ΓΌberrollt β aber plΓΆtzlich tauchen sie mit dem nΓ€chsten WellenstoΓ nΓ€her beim Himmel auf. Jesus sagt: βIch gebe ihnen ewiges Leben, und niemand wird sie aus meiner Hand reiΓen.β
Selbst wenn Nationen untergehen, bleibt die Seele, die sich durch Glauben mit Gottes Plan verbindet, fΓΌr ewig bestehen.β
β Youthβs Instructor, 29. September 1903
βRichtet den Blick fest auf Jesus β und indem ihr Ihn anschaut, werdet ihr sein Wesen annehmen.β
β Australian Union Conference Record, 1. November 1904
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π Geschichte: Das Gesicht im Glas
Ein Student kam einmal zu einem alten Glaubenslehrer. Er sagte:
βIch lese, ich bete, ich diene β aber ich werde nicht wie Christus. Ich bin immer noch ungeduldig, stolz, manchmal sogar hart. Was mache ich falsch?β
Der Lehrer fΓΌhrte ihn schweigend zu einem alten Fenster. Es war trΓΌb, staubig, mit vielen Schlieren.
βWas siehst du drauΓen?β, fragte der Lehrer.
βKaum etwasβ, antwortete der Student. βDie Welt ist verschwommen.β
Der Lehrer nahm ein Tuch und begann das Fenster vorsichtig zu polieren. StΓΌck fΓΌr StΓΌck wurde es klarer.
βSiehst du jetzt mehr?β
βJa. Ich sehe BΓ€ume, Licht, Farben β viel mehr!β
Dann sagte der Lehrer leise:
βSo ist es mit deinem Herzen. Du schaust auf Christus β aber dein Inneres ist wie ein verschmutztes Fenster. Doch wenn du Tag fΓΌr Tag auf Ihn schaust, reinigt sein Geist deine Gedanken, GefΓΌhle, Motive. Nicht auf einmal β aber Schritt fΓΌr Schritt.
Und dann, wenn du in den Spiegel deiner Seele blickst, wirst du nicht mehr dich sehen β sondern Christus in dir.β
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π Gedanken zur Geschichte
Diese Geschichte macht etwas sehr Wesentliches deutlich: Die Verwandlung in das Bild Christi ist kein lautes, sofort sichtbares Wunder β sondern ein stiller, bestΓ€ndiger Prozess. So wie ein Fenster nicht auf einmal klar wird, sondern durch wiederholtes Reinigen, so braucht auch unser Inneres tΓ€gliche Begegnung mit Jesus.
Das Entscheidende dabei: Wir werden verΓ€ndert, nicht durch unser eigenes Tun, sondern durch das bestΓ€ndige Schauen auf Christus. Nicht Leistung, sondern Ausrichtung formt unseren Charakter. Wenn unser Blick auf Jesus gerichtet bleibt, wird sein Wesen StΓΌck fΓΌr StΓΌck zu unserem Wesen.
In einer Welt, die auf Γ€uΓere StΓ€rke schaut, ist wahre geistliche StΓ€rke das leise, tiefe βChristus-Γ€hnlich-Werdenβ. Und das geschieht nicht durch Druck, sondern durch NΓ€he.
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π§ Wichtige Gedanken fΓΌr dich
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Die Geschichte der Welt feiert Macht. Gott ehrt Treue.
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Alles Irdische vergeht β nur Gottes Wahrheit bleibt bestehen.
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Die grΓΆΓte StΓ€rke liegt in der Verbindung mit Gottes Plan.
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Wer auf Jesus blickt, wird Ihm Γ€hnlicher β Tag fΓΌr Tag.
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Christus in dir β das ist der wahre Schatz, der bleibt.
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π Gebet
Herr Jesus Christus,
hilf mir, meinen Blick von der Welt abzuwenden und auf Dich zu richten.
Du bist mein MaΓstab, mein Ziel, mein ErlΓΆser.
Lehre mich, dir Γ€hnlicher zu werden β nicht nur in Worten, sondern im Wesen.
Lass mich loslassen, was vergeht β und festhalten, was ewig bleibt.
Gestalte mich nach Deinem Bild.
In Deinem Namen bete ich,
Amen.
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π Satz des Tages
βIndem wir auf Christus schauen, wird sein Bild in uns geformt β und bleibt fΓΌr die Ewigkeit.β
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LumenCorde | TΓ€gliches Licht fΓΌr eine lebendige Seele.
