π
24.Oktober 2025
π¨βπ©βπ§βπ¦Β SΓHNE UND TΓCHTER GOTTES
Die Hungrigen und Durstigen werden satt werden
Ein Leben in Sehnsucht nach Gottes Gerechtigkeit
π TΓ€glicher Bibelvers
βSelig sind, die da hungert und dΓΌrstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.β
β MatthΓ€us 5,6Β
ββββββββββββββββββββ π¨βπ©βπ§βπ¦ Β βββββββββββββββββββ
π― Einleitung
Was bedeutet es, βnach Gerechtigkeit zu hungern und zu dΓΌrstenβ? Diese Frage fΓΌhrt uns mitten in das Herz der Bergpredigt. Es ist ein tiefer geistlicher Hunger, der nicht mit Γ€uΓeren Werken oder religiΓΆsen Formen gestillt werden kann β sondern nur durch eine lebendige Verbindung mit Christus.
ββββββββββββββββββββ π¨βπ©βπ§βπ¦ Β βββββββββββββββββββ
π Hauptinhalt
Gerechtigkeit bedeutet Heiligkeit β sie ist die Γhnlichkeit mit Gott. Und βGott ist Liebeβ (1. Johannes 4,16). Sie ist das Ausleben von Gottes Gesetz, denn βalle Deine Gebote sind gerechtβ (Psalm 119,172), und βdie Liebe ist des Gesetzes ErfΓΌllungβ (RΓΆmer 13,10). Gerechtigkeit ist Liebe, und Liebe ist das Licht und das Leben Gottes. Diese gΓΆttliche Gerechtigkeit wurde in Christus verkΓΆrpert. Wir empfangen sie, indem wir Ihn selbst annehmen.
Diese Gerechtigkeit wird nicht durch quΓ€lenden Kampf, durch anstrengende Werke oder durch Opfer verdient β sie ist ein Geschenk fΓΌr jede Seele, die danach hungert und dΓΌrstet.
Kein Mensch auf der Erde kann geben, was die Seele wirklich sΓ€ttigt. Doch Jesus sagt:
βIch bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dΓΌrstenβ (Johannes 6,35).
So wie wir Nahrung brauchen fΓΌr unseren KΓΆrper, brauchen wir Christus β das Brot vom Himmel β fΓΌr unser geistliches Leben. Und so wie unser KΓΆrper stΓ€ndig mit Nahrung versorgt werden muss, so muss auch unsere Seele stΓ€ndig mit Christus verbunden bleiben, Ihm gehorchen und vΓΆllig von Ihm abhΓ€ngen.
Wie ein mΓΌder Wanderer in der WΓΌste nach einer Quelle sucht und seinen Durst dort stillt, so wird der Christ nach dem lebendigen Wasser dΓΌrsten β und es auch finden. Christus ist eine Quelle lebendigen Wassers. Wir brauchen keine kleinen Rinnsale β die groΓe Quelle ist nahe, ΓΌber uns, bereit, unsere geistliche DΓΌrre zu stillen.
Gottes Worte sind die Quellen des Lebens. Wenn wir sie suchen, wird der Heilige Geist uns in Gemeinschaft mit Gott fΓΌhren. Dann wirst du erkennen, dass Christus dich fΓΌhrt und ein gΓΆttlicher Lehrer an deiner Seite ist.
ββββββββββββββββββββ π¨βπ©βπ§βπ¦ Β βββββββββββββββββββ
π Geschichte: Der leere Teller
Daniel war ein erfolgreicher Mann. In der Welt galt er als βgesΓ€ttigtβ: Er hatte ein angesehenes Unternehmen, ein luxuriΓΆses Haus, ein Netzwerk von Freunden und eine gut funktionierende Familie. Aber innerlich war Daniel leer.
Er beschrieb es einmal so:
βEs ist, als wΓΌrde ich jeden Tag an einem reich gedeckten Tisch sitzen, doch mein Teller ist immer leer. Ich sehe das Essen, aber ich schmecke nichts. Ich lache, aber mein Herz bleibt kalt.β
Eines Nachts β nach einem anstrengenden Tag voller Termine, Anerkennung und Applaus β saΓ er alleine in seiner modernen KΓΌche. Der Glanz der Welt konnte die Dunkelheit in seinem Inneren nicht ΓΌberstrahlen. Er nahm einen LΓΆffel, legte ihn auf den leeren Teller und sagte leise:
βIch habe alles β aber ich bin hungrig.β
Ein paar Tage spΓ€ter traf Daniel einen alten Schulfreund, David, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. David war frΓΌher erfolgshungrig gewesen β heute wirkte er ruhig, zufrieden, sogar leuchtend. Daniel fragte ihn direkt:
βWas ist mit dir passiert? Du warst wie ich β ehrgeizig, getriebenβ¦ und jetzt? Du wirkst so… satt.β
David lachte und antwortete:
βIch habe Jesus kennengelernt. Ich esse noch immer gern gutes Essen, fahre ein solides Auto und arbeite gern β aber ich lebe nicht mehr vom Brot dieser Welt. Ich esse vom Brot des Lebens.β
Daniel war verwirrt. Doch irgendetwas in ihm wurde wach. Am nΓ€chsten Tag suchte er eine Kirche auf, zΓΆgerlich, aber ehrlich. Dort hΓΆrte er zum ersten Mal in seinem Leben die Worte aus Johannes 6,35:
βIch bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern.β
Er hΓΆrte nicht nur β er verstand. Und in diesem Moment, zum ersten Mal seit Jahren, weinte er. Es war kein Schmerz β es war Hunger, echter, tiefer Hunger nach etwas Echtem. Und da war ER β Jesus β bereit, ihn zu nΓ€hren.
Seitdem fΓΌllt sich Daniels Leben mit einer anderen Art von Nahrung. Seine Γ€uΓere Welt blieb fast gleich β doch sein Inneres wurde verwandelt.
Der einst leere Teller steht heute noch auf seinem Regal. Nicht als Erinnerung an Mangel, sondern als Zeichen dafΓΌr, dass echter Hunger nur bei Gott gestillt werden kann.
ββββββββββββββββββββ π¨βπ©βπ§βπ¦ Β βββββββββββββββββββ
π Gedanken zur Geschichte
-
Wahre Leere kann selbst im Γberfluss existieren.
-
Nur Christus stillt den inneren Hunger.
-
Ein leerer Teller kann der Anfang einer geistlichen Mahlzeit sein.
-
Die Frage ist nicht, ob wir Hunger haben, sondern wonach wir hungern.
ββββββββββββββββββββ π¨βπ©βπ§βπ¦ Β βββββββββββββββββββ
π§ Wichtige Gedanken fΓΌr dich
-
Gerechtigkeit ist nicht Leistung, sondern eine Gabe.
-
Christus ist das lebendige Brot und das lebendige Wasser.
-
Nur wer hungert und dΓΌrstet nach Gottes Wesen, wird wirklich satt.
-
Du bist eingeladen β heute β dich fΓΌllen zu lassen.
ββββββββββββββββββββ π¨βπ©βπ§βπ¦ Β βββββββββββββββββββ
π Gebet
Himmlischer Vater, ich danke Dir, dass Du meine tiefste Sehnsucht kennst. Ich habe versucht, meinen inneren Hunger auf andere Weise zu stillen β aber vergeblich. Ich komme heute zu Dir, hungrig und durstig nach Deiner Gerechtigkeit. FΓΌlle mein Herz mit Deinem Geist. Lass mich aus der Quelle des Lebens trinken β jeden Tag neu. Amen.
ββββββββββββββββββββ π¨βπ©βπ§βπ¦ Β βββββββββββββββββββ
π Satz des Tages
Nur Christus kann die Seele wirklich sΓ€ttigen. Suche Ihn β und du wirst leben.
ββββββββββββββββββββ π¨βπ©βπ§βπ¦ Β βββββββββββββββββββ
LumenCorde | TΓ€gliches Licht fΓΌr eine lebendige Seele.
