🤩 Bibelgeschichten zum Staunen
Wo Gottes Wunder groß werden – für kleine und große Kinder
📜 2. Samuel Kapitel 24 – David zählt das Volk
⚠️ Wenn ein starker König sich irrt – und Gott trotzdem gnädig ist
🌅 Einleitung
Am Ende seines Lebens war David ein erfahrener König.
Er hatte viele Siege errungen.
Er war durch Höhen und Tiefen gegangen.
Er hatte viel gelernt –
vor allem, dass man auf Gott vertrauen sollte,
nicht auf eigene Stärke.
Aber ausgerechnet jetzt,
am Ende seines Lebens,
beging David einen Fehler.
Einen Fehler, der schlimme Folgen hatte.
Doch auch in dieser Geschichte zeigt sich:
Gott ist barmherzig – und David bleibt ein Mann nach Gottes Herzen.
📖 Die biblische Geschichte
Eines Tages kam David ein Gedanke.
Er wollte wissen, wie stark Israel geworden war.
Wie viele Soldaten hatte er?
Wie groß war sein Heer?
Er sagte zu Joab, dem Heerführer:
„Zählt alle wehrfähigen Männer in Israel und Juda. Ich will wissen, wie viele es sind.“
Joab war überrascht.
Er fragte:
„Warum willst du das tun, mein König? Vertraue doch lieber auf den Herrn!“
Aber David bestand darauf.
Und so zogen Joab und seine Männer durchs ganze Land,
zählten die Städte und Männer –
und kamen nach vielen Monaten zurück.
😔 Ein schwerer Fehler
Als Joab die Zahl meldete,
spürte David plötzlich etwas in seinem Herzen.
Ein schlimmes Gefühl.
„Ich habe einen Fehler gemacht“, flüsterte er.
„Warum habe ich auf Zahlen vertraut – und nicht auf Gott?“
David wusste:
Er hatte aus Stolz gehandelt.
Gott war traurig –
nicht wegen der Zahl selbst,
sondern weil David seinen Glauben verloren hatte.
💬 Gottes Antwort
Da kam der Prophet Gad zu David –
mit einer Botschaft von Gott:
„Der Herr lässt dir drei Möglichkeiten zur Strafe:
Drei Jahre Hungersnot.
Drei Monate Flucht vor deinen Feinden.
Drei Tage eine schwere Plage im Land.“
David erschrak.
Was sollte er tun?
Er sagte:
„Ich möchte lieber in Gottes Hand fallen,
denn seine Barmherzigkeit ist groß.
Aber ich will nicht in Menschenhände fallen.“
⚡ Die Plage – und Davids Gebet
Da kam wirklich eine Plage über das Land.
Viele Menschen wurden krank.
David war entsetzt.
Er betete:
„Herr, bestrafe doch mich – nicht das Volk!
Ich war es, der gesündigt hat.“
David erkannte:
Ein König ist nicht nur verantwortlich für sich selbst,
sondern auch für sein Volk.
⛏️ Der besondere Ort
Gott hörte Davids Gebet.
Der Engel, der die Plage gebracht hatte,
blieb stehen –
auf einem Feld, das einem Mann namens Arauna gehörte.
Der Prophet Gad sagte zu David:
„Bau hier einen Altar. Opfer dem Herrn.“
David ging zu Arauna und sagte:
„Ich möchte deinen Dreschplatz kaufen. Ich will hier opfern.“
Arauna wollte es ihm schenken.
Aber David sagte:
„Nein. Ich will Gott nichts geben,
das mich nichts kostet.“
So kaufte er das Land,
baute einen Altar
und brachte Gott ein Opfer.
Und Gott nahm das Opfer an –
und die Plage hörte auf.
🟣 Zusammenfassung
David war ein großer König –
aber er war nicht ohne Fehler.
Als er am Ende seines Lebens auf seine eigene Stärke vertraute,
zeigte Gott ihm:
Wahre Sicherheit kommt nicht von Zahlen oder Macht,
sondern vom Vertrauen auf Gott.
Doch David tat das Richtige:
Er gab seinen Fehler zu,
bat Gott um Gnade –
und brachte ein Opfer.
Und Gott vergab ihm.
💚 Botschaft für Kinder heute
Auch wir machen Fehler.
Manchmal vertrauen wir mehr auf das,
was wir sehen und zählen können –
statt auf Gott.
Aber wenn wir ehrlich sind,
unsere Schuld zugeben
und zu Gott kommen,
dann vergibt er uns.
Denn Gott ist voller Barmherzigkeit.
Und:
Wahrer Glaube zeigt sich oft darin,
dass man nicht den einfachsten Weg geht,
sondern den richtigen.
💭 Gedankenimpuls
🟡 Worauf vertraust du, wenn du unsicher bist – auf deine Leistung oder auf Gott?
🟡 Warum war es David wichtig, Gott nicht umsonst etwas zu geben?
🟡 Wo brauchst du heute Mut, um zu sagen: „Ich habe einen Fehler gemacht“?
