5 Minuten 2 Wochen

📅 17 Januar 2026


📚 GLAUBE SEINEN PROPHETEN

📖 Tägliches Bibellesen


👑 2.Samuel 9 – Gnade am Tisch des Königs

Wie Davids Barmherzigkeit einen Vergessenen wieder zum Sohn macht


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📍 Einleitung

Nach all den Siegen und dem Aufbau seines Reiches wendet sich David nun nicht einem neuen Krieg zu, sondern einer Frage des Herzens: Gibt es noch jemanden, dem er Gnade erweisen kann? Kapitel 9 zeigt uns, dass Gottes Reich nicht nur durch Macht wächst, sondern durch Barmherzigkeit.

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🧵 Kommentar 

David sitzt als König in Jerusalem. Sein Reich ist gesichert, seine Feinde sind besiegt, seine Stellung ist fest. Doch in seinem Herzen lebt noch eine alte Liebe: die Freundschaft zu Jonathan, dem Sohn Sauls. Jonathan ist längst tot, aber David hat sein Versprechen nicht vergessen. Er hatte Jonathan geschworen, seinem Haus Güte zu erweisen.

Darum fragt David: „Ist noch jemand vom Haus Sauls übrig, dem ich Barmherzigkeit erweisen kann – um Jonathans willen?“
Das ist bemerkenswert. Saul war Davids Feind gewesen. Nach orientalischer Gewohnheit hätte David die ganze Familie Sauls auslöschen lassen müssen, um seine Macht zu sichern. Doch David sucht nicht Rache – er sucht Gnade.

Man bringt ihm Ziba, einen Diener aus Sauls Haus. Ziba berichtet von Mephiboseth, dem Sohn Jonathans – gelähmt an beiden Füßen, lebend in Lo-Dabar, einem abgelegenen, bedeutungslosen Ort. Ein Mann ohne Macht, ohne Zukunft, ohne Schutz.

David lässt ihn holen. Mephiboseth kommt voller Angst. Er fällt vor dem König nieder. Er weiß, dass ein neuer König alte Dynastien oft ausrottet. Doch David spricht seinen Namen – und mit ihm Würde.
„Fürchte dich nicht.“

Dann sagt David etwas Unglaubliches:
Er will ihm alles Land seines Großvaters Saul zurückgeben.
Er will ihn versorgen.
Und mehr noch: Mephiboseth soll täglich an Davids Tisch essen – wie ein Königssohn.

Mephiboseth ist überwältigt. Er nennt sich selbst einen „toten Hund“. Er fühlt sich wertlos, unwürdig, vergessen. Doch David sieht nicht seine Schwäche – sondern seine Beziehung zu Jonathan.

Ziba wird beauftragt, Mephiboseths Besitz zu verwalten. Doch Mephiboseth selbst darf im Palast wohnen. Tag für Tag sitzt der Gelähmte am Tisch des Königs – nicht als Gast, sondern als Familie.

Am Ende bleibt diese stille, tiefe Wahrheit: Mephiboseth bleibt lahm – aber seine Stellung hat sich für immer geändert.

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🧺 Zusammenfassung

David erweist Mephiboseth aus reiner Gnade Barmherzigkeit – nicht wegen seiner Leistung, sondern wegen seiner Beziehung zu Jonathan. Ein Vergessener wird ein Königssohn.

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🔦 Botschaft für uns heute

So wie David Mephiboseth annahm, nimmt Gott auch uns an – nicht wegen unserer Stärke, sondern wegen seiner Gnade. Unsere Schwäche disqualifiziert uns nicht. Gottes Liebe lädt uns an seinen Tisch.

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📝 Gedankenimpuls

Wo sehe ich mich selbst vielleicht wie Mephiboseth – gebrochen, unvollkommen, vergessen?
Glaube ich, dass Gott mich trotzdem an seinen Tisch ruft?
Und wem könnte ich heute dieselbe Gnade weitergeben, die ich selbst empfangen habe?

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📆 14 – 17 Jänner 2026


📚 GLAUBE SEINEN PROPHETEN

📖 Wöchentliches Lesen der Geist der Prophezeiung


📘 Ellen White | Patriarchen und Propheten

🔥 Kap. 57: Die Philister rauben die Bundeslade

Wenn Gottes Gegenwart weicht – Gericht für das Abtrünnige, Hoffnung für das Reumütige


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📘 Blog 4

Eben-Ezer – Der Stein der Hilfe

Gottes Erbarmen folgt der Umkehr – ein neuer Anfang für Israel


📍 Einleitung

Nach Jahren der Unterdrückung besinnt sich Israel. Unter Samuels Führung erfährt das Volk eine geistliche Erneuerung – und Gottes Hilfe kehrt zurück.

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🧵 Kommentar

Zwanzig Jahre lang leidet Israel unter den Philistern. Doch Samuel wirkt treu in ganz Israel, ruft zur Umkehr auf, predigt Buße und Gehorsam.

In Mizpa findet ein nationales Fasten und Sündenbekenntnis statt. Als die Philister die Versammlung als Bedrohung deuten, ziehen sie gegen Israel. Inmitten der Bedrohung fleht das Volk – und Gott greift ein. Ein gewaltiger Sturm zerschlägt das Heer der Philister. Israel siegt auf demselben Feld, auf dem es einst verloren hatte.

Samuel stellt einen Stein auf und nennt ihn Eben-Ezer – „Bis hierher hat uns der Herr geholfen“. Die Philister wagen lange keinen Angriff mehr, und Israel hat Frieden, solange Samuel lebt.

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🧺 Zusammenfassung

Israel kehrt um, Gott schenkt Sieg und Frieden. Der Gedenkstein Eben-Ezer wird zum Zeugnis göttlicher Hilfe.

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🔦 Botschaft für uns heute

Umkehr bringt Heilung. Wo Gott angebetet wird, da kommt Frieden. Er ist treu – auch wenn wir es nicht waren.

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📝 Gedankenimpuls

Wo ist mein „Eben-Ezer“ – mein Gedenkstein an Gottes Hilfe in meinem Leben?

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