📅 16 Februar 2026
📚 GLAUBE SEINEN PROPHETEN
📖 Tägliches Bibellesen
🏛️ 1.Könige 15 – Könige im Vergleich – zwischen Treue und Abfall
✨ Ein Licht um Davids willen
🌐 Hier online lesen
📍 Einleitung
Kapitel 15 führt uns tiefer hinein in die Geschichte der beiden geteilten Reiche: Juda im Süden und Israel im Norden. Könige kommen und gehen. Manche regieren nur kurz, andere länger.
Doch über jedem Leben steht dieselbe Bewertung: Tat er, was recht war in den Augen des Herrn – oder nicht?
Inmitten vieler dunkler Entwicklungen erscheint dennoch ein kleines, aber hoffnungsvolles Licht.
⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯◆⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯
🧵 Kommentar
Zuerst richtet sich der Blick auf Juda. Abijam, der Sohn Rehabeams, wird König. Er regiert nur drei Jahre in Jerusalem. Der Text beschreibt nüchtern: Sein Herz war nicht ungeteilt mit dem Herrn wie das seines Vaters David. Er wandelt in denselben Sünden, die zuvor begangen wurden.
Und doch geschieht etwas Bemerkenswertes. Um Davids willen gibt Gott ihm eine „Leuchte“ in Jerusalem. David hatte getan, was recht war – und diese Treue wirkt nach.
Nach Abijam wird sein Sohn Asa König.
Asa ist anders.
Er tut, was recht ist in den Augen des Herrn – wie David, sein Vater. Er entfernt die Tempelprostituierten aus dem Land und schafft die Götzenbilder ab. Selbst seine Großmutter Maacha entmachtet er als Königinmutter, weil sie ein Götzenbild für die Aschera gemacht hatte.
Asa zerstört dieses Bild und verbrennt es am Bach Kidron.
Er ist konsequent. Er reinigt das Land. Er bringt wieder Schätze in das Haus des Herrn.
Doch auch er ist nicht vollkommen. Die Höhen bleiben bestehen. Trotzdem wird gesagt: Asas Herz war sein Leben lang ungeteilt mit dem Herrn.
Im Norden, im Reich Israel, sieht es ganz anders aus.
Nadab, der Sohn Jerobeams, regiert nur zwei Jahre. Er tut, was böse ist in den Augen des Herrn, und wandelt im Weg seines Vaters.
Dann erhebt sich Baesa gegen ihn und tötet ihn. Mit Nadabs Tod beginnt die angekündigte Auslöschung von Jerobeams Haus. Baesa tötet alle Nachkommen – kein einziger bleibt übrig. So erfüllt sich das Wort des Herrn durch den Propheten Ahija.
Doch Baesa selbst lernt nichts aus der Geschichte. Auch er wandelt in den Sünden Jerobeams und verführt Israel weiterhin zur Sünde.
Krieg zwischen Asa und Baesa prägt diese Zeit. Misstrauen und Machtspiele bestimmen das politische Klima.
Das Kapitel endet mit dem Eindruck einer Spirale: Im Norden reiht sich Sünde an Sünde. Im Süden gibt es Licht – aber auch Unvollkommenheit.
⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯◆⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯
🧺 Zusammenfassung
-
Abijam regiert in Juda, bleibt jedoch im sündigen Weg.
-
Asa wird König und führt Reformen durch.
-
Asa entfernt Götzendienst und bleibt dem Herrn treu.
-
Im Nordreich wird Nadab von Baesa getötet.
-
Jerobeams Haus wird vollständig ausgelöscht.
-
Baesa regiert ebenfalls gottlos.
-
Zwischen Nord- und Südreich herrscht Krieg.
⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯◆⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯
🔦 Botschaft für uns heute
Kapitel 15 zeigt uns:
-
Gott bewertet das Herz – nicht nur äußere Erfolge.
-
Treue wirkt über Generationen hinweg.
-
Geistliche Reform braucht Mut und Konsequenz.
-
Wer aus dem Versagen anderer nicht lernt, wiederholt es.
-
Ein Leben kann trotz unruhiger Umstände in Gottes Augen recht sein.
Auch in dunklen Zeiten kann Gott eine „Leuchte“ entzünden.
⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯◆⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯
📝 Gedankenimpuls
Bin ich bereit, konsequent falsche Dinge aus meinem Leben zu entfernen – selbst wenn es unbequem ist?
Welches geistliche Erbe hinterlasse ich?
════════ ✶ ✶ ════════

📆 15 – 21 Februar 2026
📚 GLAUBE SEINEN PROPHETEN
📖 Wöchentliches Lesen der Geist der Prophezeiung
📘 Ellen White | Patriarchen und Propheten
🔥 Kap. 62 : Davids Salbung
✨ Gottes Wahl nach dem Herzen, nicht nach dem Anschein
🌐 Hier online lesen
📘 Blog 2 : ❤️ Der Blick Gottes
Warum das Herz mehr zählt als das Erscheinungsbild
📍 Einleitung
Menschen urteilen schnell. Ein Blick genügt oft, um eine Meinung zu bilden. Doch Gottes Maßstäbe unterscheiden sich grundlegend von unseren.
⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯◆⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯
🧵 Kommentar
Samuel stand vor Eliab und war beeindruckt. Die Gestalt, die Haltung, die Würde – alles schien zu passen. Vielleicht dachte er an Saul, vielleicht an die Erwartungen des Volkes. Ein König musste doch königlich aussehen.
Doch mitten in diese menschliche Einschätzung hinein sprach Gott. Nicht dieser. Nicht der Eindruck entscheidet. Nicht die Höhe des Wuchses. Nicht das Auftreten.
Einer nach dem anderen trat vor – und einer nach dem anderen wurde nicht erwählt. Die Spannung wuchs. Hatte Gott sich anders entschieden? Hatte Samuel etwas missverstanden?
Erst als der unscheinbare Jüngste geholt wurde, offenbarte sich Gottes Wahl. David war nicht vergessen – er war vorbereitet worden. Während seine Brüder im Haus standen, hatte er gelernt, Verantwortung zu tragen. Während andere gesehen wurden, hatte er im Stillen gedient.
Gott hatte sein Herz geprüft – draußen bei den Herden. Dort, wo Mut gefragt war, wenn Gefahr drohte. Dort, wo Geduld nötig war. Dort, wo Einsamkeit zur Schule der Gottesnähe wurde.
Und genau dort war ein Herz gewachsen, das vertraute.
Die Salbung war nicht der Beginn seiner Entwicklung, sondern die Bestätigung dessen, was im Verborgenen gereift war.
⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯◆⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯
🧺 Zusammenfassung
Gottes Auswahlkriterien unterscheiden sich von menschlichen Maßstäben. Er sucht kein beeindruckendes Äußeres, sondern ein vertrauendes Herz.
⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯◆⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯
🔦 Botschaft für uns heute
Wir dürfen aufhören, uns ständig mit äußeren Maßstäben zu vergleichen. Entscheidend ist nicht, wie wir wirken, sondern wer wir im Inneren sind.
⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯◆⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯
📝 Gedankenimpuls
Welche Maßstäbe verwende ich, um mich selbst und andere zu beurteilen?
