📅 4 Februar 2026
📚 GLAUBE SEINEN PROPHETEN
📖 Tägliches Bibellesen
🏛️ 1.Könige 3 – Ein hörendes Herz
✨ Salomos Bitte – Weisheit, die von Gott kommt
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📍 Einleitung
1.Könige 3 zeigt den jungen König Salomo am Beginn seiner Herrschaft.
Er hat den Thron gefestigt – doch nun steht eine viel größere Frage vor ihm:
Wie regiert man Gottes Volk richtig?
Dieses Kapitel ist eines der schönsten im Alten Testament. Es zeigt nicht Macht, nicht Krieg, nicht Politik – sondern ein Gebet. Und es zeigt, was geschieht, wenn ein König erkennt, dass er ohne Gott nicht regieren kann.
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🧵 Kommentar
Salomo steht am Anfang seines Weges. Politisch stärkt er sein Reich durch eine Verbindung mit Ägypten. Gleichzeitig ist die religiöse Situation noch unvollkommen – der Tempel ist noch nicht gebaut, das Volk opfert auf den Höhen.
Doch von Salomo heißt es:
„Er hatte den HERRN lieb.“
Er geht nach Gibeon, dem bedeutendsten Opferplatz, und bringt tausend Brandopfer dar. Es ist ein gewaltiges Zeichen seiner Hingabe.
In dieser Nacht geschieht etwas Entscheidendes.
Gott erscheint ihm im Traum und spricht:
„Bitte, was ich dir geben soll.“
Was für eine Frage.
Ein junger König. Unbegrenzte Möglichkeit.
Salomo hätte um Reichtum bitten können.
Um Macht.
Um Sieg über Feinde.
Um ein langes Leben.
Doch seine Antwort ist erstaunlich demütig.
Er erinnert zuerst an Gottes Treue gegenüber David. Dann bekennt er offen seine eigene Unzulänglichkeit:
„Ich bin ein junger Knabe, weiß weder Ausgang noch Eingang.“
Er sieht die Größe des Volkes. Er fühlt die Verantwortung. Und er erkennt: Ich brauche ein hörendes Herz.
Nicht nur Intelligenz.
Nicht nur Wissen.
Sondern ein Herz, das unterscheiden kann zwischen Gut und Böse.
Diese Bitte gefällt Gott.
Gott antwortet:
Weil du nicht um dich selbst gebeten hast, sondern um Weisheit für dein Amt, gebe ich dir, was niemand vor dir hatte – und zusätzlich Reichtum und Ehre.
Doch Gott fügt eine Bedingung hinzu:
Wenn du in meinen Wegen wandelst, wirst du auch lang leben.
Salomo erwacht. Es war ein Traum – und doch mehr als ein Traum. Er geht nach Jerusalem, tritt vor die Bundeslade und feiert ein Dankopfer. Seine erste Reaktion ist Anbetung.
Kurz darauf kommt die Bewährungsprobe.
Zwei Frauen stehen vor ihm. Beide beanspruchen dasselbe lebendige Kind. Keine Zeugen. Keine Beweise. Nur Wort gegen Wort.
Salomo hört zu.
Dann befiehlt er:
„Bringt mir ein Schwert.“
Sein Urteil klingt schockierend:
Das Kind soll geteilt werden.
Doch es ist kein grausames Urteil – es ist ein Test.
Die wahre Mutter reagiert sofort. Ihr Herz brennt. Lieber verliert sie ihr Kind, als es sterben zu sehen.
Die andere bleibt kalt.
In diesem Moment erkennt Salomo die Wahrheit.
„Gebt dieser das Kind lebendig – sie ist seine Mutter.“
Ganz Israel hört davon.
Und sie fürchten den König – nicht aus Angst, sondern aus Ehrfurcht.
Denn sie sehen: Die Weisheit Gottes ist in ihm.
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🧺 Zusammenfassung
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Salomo liebt den HERRN, opfert in Gibeon.
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Gott erscheint ihm im Traum und gewährt eine Bitte.
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Salomo bittet um ein hörendes, weises Herz.
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Gott schenkt ihm Weisheit – und zusätzlich Reichtum und Ehre.
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Kurz darauf beweist Salomo seine Weisheit im Urteil zwischen zwei Frauen.
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Ganz Israel erkennt: Gottes Weisheit wirkt durch ihn.
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🔦 Botschaft für uns heute
🟨 1. Gott fragt auch uns: „Was soll ich dir geben?“
Unsere Bitten zeigen unser Herz.
Suchen wir Vorteil – oder Verantwortung?
🟨 2. Wahre Größe beginnt mit Demut
Salomo nennt sich „ein junger Knabe“.
Er beginnt nicht mit Selbstsicherheit, sondern mit Abhängigkeit von Gott.
🟨 3. Weisheit ist mehr als Wissen
Ein „hörendes Herz“ bedeutet:
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auf Gott hören
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Menschen verstehen
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das Gute vom Bösen unterscheiden
Weisheit ist geistliche Sensibilität.
🟨 4. Gottes Gaben sind an Treue gebunden
Reichtum und Ehre sind Geschenk.
Beständigkeit hängt am Gehorsam.
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📝 Gedankenimpuls
Wenn Gott dich heute fragen würde:
„Was soll ich dir geben?“
Was wäre deine Antwort?
Bitte ich um Erfolg – oder um ein hörendes Herz?
Bitte ich um Sicherheit – oder um Weisheit?
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📆 1 – 7 Februar 2026
📚 GLAUBE SEINEN PROPHETEN
📖 Wöchentliches Lesen der Geist der Prophezeiung
📘 Ellen White | Patriarchen und Propheten
🔥 Kap. 60 : Sauls Vermessenheit
✨ Vom Gehorsam zur Selbstherrlichkeit – wie ein König seine göttliche Berufung verspielt
🌐 Hier online lesen
📘 Blog 4 : 👑 Gott oder ich?
Wie eine Entscheidung das Ende einer göttlichen Bestimmung einleitet
📍 Einleitung
Saul hatte die Chance, ein Werkzeug Gottes zu sein. Doch durch einen einzigen Akt des Ungehorsams verliert er die göttliche Bestätigung. Eine Warnung für jeden, der sich selbst wichtiger nimmt als Gottes Wort.
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🧵 Kommentar
Gott hatte Saul viele Gelegenheiten gegeben. Doch in dem entscheidenden Moment zeigte er, dass ihm sein Ansehen und seine Kontrolle wichtiger waren als Gottes Wille. Statt das Volk zu ermutigen und zur Reue zu führen, wurde er selbst zum Zentrum. Diese Herzenshaltung war das wahre Problem – nicht nur die Tat des Opferns. Gott kann einen ungehorsamen Führer nicht gebrauchen. So endet seine Bestimmung, bevor sie ihren Höhepunkt erreicht.
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🧺 Zusammenfassung
Saul verliert die göttliche Legitimation, König zu bleiben, weil er Gottes Wort ignoriert und sich selbst zum Maßstab macht.
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🔦 Botschaft für uns heute
Gott sucht Gehorsam – nicht äußere Leistung. Berufung besteht nur, wenn wir dem Berufenden treu bleiben.
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📝 Gedankenimpuls
Welche Rolle spielt Gottes Wort in meinen Entscheidungen wirklich?
