🧒📚 Bibelgeschichten zum Staunen | 21.02.2025 | 🏛️ 1.Könige 20 – Gott hilft trotz allem
🤩 Bibelgeschichten zum Staunen
Wo Gottes Wunder groß werden – für kleine und große Kinder
📖 1. Könige Kapitel 20 – Gott hilft trotz allem
🛡️ Wenn der König nicht stark ist – aber Gott eingreift
🌅 Einleitung
Manchmal denken wir:
„Wenn jemand Gott oft ignoriert, hilft Gott ihm bestimmt nicht mehr.“
Aber Gott ist nicht wie wir Menschen.
Er gibt Chancen – auch dann, wenn jemand viel falsch gemacht hat.
In dieser Geschichte sehen wir:
Gott greift ein, damit sein Volk weiß, dass ER der Herr ist.
Nicht, weil der König besonders gut ist.
Sondern weil Gott gnädig und mächtig ist.
📖 Die biblische Geschichte
In Israel herrschte König Ahab.
Er war kein guter König.
Er hörte nicht auf Gott –
und diente oft anderen Göttern.
Eines Tages kam ein Feind.
Ein sehr mächtiger Feind:
Ben-Hadad, der König von Syrien.
Er hatte 32 andere Könige bei sich – mit Pferden und Wagen.
Eine gewaltige Armee.
Ben-Hadad schickte eine Nachricht an Ahab:
„Gib mir dein Silber und Gold.
Und deine besten Frauen und Kinder – die gehören jetzt mir.“
Ahab antwortete:
„Gut, mein Herr, ich werde tun, was du verlangst.“
Aber Ben-Hadad wollte noch mehr:
Er schickte seine Männer los,
um in allen Häusern zu suchen –
und einfach alles mitzunehmen, was ihnen gefiel.
Das war zu viel.
Ahab fragte seine Berater –
und die sagten:
„Du darfst dich nicht so behandeln lassen.“
Also antwortete Ahab diesmal:
„Nein! So weit gehe ich nicht.“
Ben-Hadad wurde wütend.
Er verspottete Israel:
„Ich werde Samaria (die Hauptstadt) so zerstören,
dass kein Staub davon übrig bleibt!“
📣 Die Überraschung: Ein Prophet spricht
Plötzlich kam ein Prophet Gottes zu Ahab.
Er sagte:
„Gott spricht:
Du siehst diese riesige Armee?
Heute wirst du sie besiegen –
damit du erkennst, dass ich der Herr bin!“
Ahab fragte:
„Wer soll den Kampf beginnen?“
Und der Prophet sagte:
„Du sollst beginnen.“
Ahab war überrascht –
aber er gehorchte.
Er stellte nur 232 junge Männer auf –
und dann noch 7.000 weitere Soldaten.
Das war wenig gegen die riesige syrische Armee!
Aber sie griffen an.
Und Gott schenkte den Sieg!
Ben-Hadad floh auf einem Pferd und rettete sich gerade noch.
⚔️ Zweiter Versuch der Syrer
Doch Ben-Hadad gab nicht auf.
Seine Berater sagten:
„Die Götter Israels sind Berggötter.
Wenn wir auf der Ebene kämpfen, werden wir gewinnen!“
Also griff er im nächsten Jahr noch einmal an –
mit einer neuen, großen Armee.
Wieder kam ein Prophet zu Ahab und sagte:
„Weil sie sagen, ich sei nur ein Berggott,
werde ich euch noch einmal den Sieg schenken –
damit ihr erkennt:
Ich bin der Herr – überall!“
Und so geschah es.
Israel besiegte auch diesmal die Syrer.
🟣 Zusammenfassung
König Ahab war kein treuer Diener Gottes.
Aber Gott zeigte trotzdem zweimal seine Macht –
damit alle sehen:
👉 Der Herr ist Gott – nicht nur auf Bergen, sondern überall.
Selbst mit wenigen Soldaten
kann Gott einen großen Sieg schenken –
wenn er es will.
💚 Botschaft für Kinder heute
Gott ist größer als jede Gefahr.
Er hilft nicht nur den perfekten Menschen –
sondern denen, die bereit sind, auf ihn zu hören.
Auch wenn du schwach bist,
oder andere stärker scheinen:
💡 Gott kann durch dich wirken.
Und manchmal tut er das gerade dann,
wenn niemand mehr damit rechnet.
💭 Gedankenimpuls
🔹 Vertraust du Gott auch dann, wenn die Umstände schwierig sind?
🔹 Hast du schon einmal erlebt, dass Gott dir geholfen hat – sogar wenn du Fehler gemacht hast?
🔹 Was bedeutet es für dich, dass Gott überall der Herr ist – nicht nur in der Kirche?
🧒 👧 👦
💌 Einladung zu 1. Könige Kapitel 21
🏡 Wenn ein König mehr will, als ihm gehört
Manche Menschen sind nie zufrieden.
Sie haben schon viel – aber wollen immer mehr.
In dieser Geschichte sehen wir,
wie Gier und Macht zu etwas Schlimmem führen.
👑 König Ahab will einen Weinberg.
Aber er gehört Naboth – und der sagt freundlich Nein.
Was nun?
📜 In Kapitel 21 geht es um Ungerechtigkeit, Betrug –
aber auch um Gottes Gerechtigkeit.
Denn Gott sieht alles. Auch das, was im Verborgenen geschieht.
🔔 Teaser für Kapitel 21
König Ahab entdeckt einen schönen Weinberg.
Er liegt direkt neben seinem Palast.
Er will ihn unbedingt haben!
Doch Naboth, dem der Weinberg gehört, sagt:
„Nein, mein König. Das ist das Erbe meiner Familie.“
Ahab wird traurig – und legt sich schmollend ins Bett.
Da kommt Königin Isebel ins Spiel.
Und was sie plant, ist richtig böse …
Aber Gott lässt sich nicht täuschen.
Er schickt seinen Propheten Elia –
und spricht ein klares Urteil über das Unrecht.
📖 Ein spannendes Kapitel über Gier, Schuld und Gerechtigkeit.
