🧒📚 Bibelgeschichten zum Staunen | 17.01.2025 | 👑 2.Samuel 9 – David vergisst nicht
🤩 Bibelgeschichten zum Staunen
Wo Gottes Wunder groß werden – für kleine und große Kinder
🤝 2. Samuel Kapitel 9 – David vergisst nicht
💙 Ein König, der seine Versprechen hält
🌅 Einleitung
König David hatte schon viele Schlachten geschlagen.
Er war stark, klug und beliebt.
Er hatte sein Volk beschützt und das Land Israel sicher gemacht.
Jetzt hätte er sich ausruhen können.
Aber da erinnerte er sich plötzlich an etwas …
An ein altes Versprechen.
Ein Versprechen, das er nicht vergessen wollte –
auch wenn viele andere es längst getan hatten.
📖 Die biblische Geschichte
Eines Tages saß David auf seinem Thron und dachte an früher.
An die Zeit, bevor er König war.
An die Jahre mit seinem besten Freund Jonatan.
Jonatan war mutig, freundlich und treu gewesen.
Und obwohl sein Vater Saul David gehasst hatte,
war Jonatan immer auf Davids Seite geblieben.
Und damals – vor vielen Jahren –
hatte David Jonatan etwas versprochen:
„Wenn du nicht mehr da bist, werde ich gut zu deiner Familie sein. Ich werde sie nicht vergessen.“
Jetzt war Jonatan schon lange tot.
Und David fragte seine Diener:
„Gibt es noch jemanden aus Sauls Familie? Ich möchte ihm etwas Gutes tun – um Jonatans willen.“
Ein Mann namens Ziba, ein früherer Diener Sauls, wurde geholt.
Ziba sagte:
„Ja, es gibt da noch einen.
Er heißt Mephiboschet.
Er ist ein Sohn von Jonatan.
Aber … er ist gelähmt an beiden Füßen.“
David sagte sofort:
„Bringt ihn zu mir.“
Mephiboschet war in einem abgelegenen Ort versteckt.
Er war arm, unsicher – und hatte wahrscheinlich große Angst vor David.
Warum?
Weil er dachte: „Der König will mich bestimmt beseitigen, weil ich noch aus der Familie Saul bin.“
Als er vor David stand, fiel er zitternd auf sein Gesicht.
„Ich bin dein Diener“, sagte er leise.
Aber David sagte freundlich:
„Hab keine Angst.
Ich will dir Gutes tun – nicht, weil du etwas geleistet hast,
sondern weil ich deinen Vater Jonatan geliebt habe.“
David schenkte Mephiboschet alle Felder und Häuser zurück, die früher seiner Familie gehört hatten.
Und nicht nur das:
Er sagte:
„Du wirst an meinem Tisch essen – jeden Tag. So wie ein Königskind.“
Von diesem Tag an lebte Mephiboschet in Jerusalem.
Obwohl er nicht laufen konnte, hatte er einen Platz am Tisch des Königs.
Nicht, weil er stark war –
sondern weil David sein Versprechen gehalten hatte.
🟣 Zusammenfassung
David sucht nach jemandem, dem er Gutes tun kann – um Jonatans willen.
Er findet Mephiboschet, einen gelähmten Mann, der sich wertlos fühlt.
Doch David schenkt ihm Ehre, Land und einen Platz am Königstisch.
David zeigt: Ein König vergisst seine Versprechen nicht – und behandelt Menschen mit Güte.
💚 Botschaft für Kinder heute
Gott freut sich, wenn wir treu sind –
wenn wir Versprechen halten und auch an Menschen denken, die schwach oder vergessen sind.
David zeigt uns:
Gnade heißt, jemandem Gutes zu tun,
auch wenn er nichts dafür tun kann.
Und genau so handelt auch Gott mit uns.
Er lädt uns ein an seinen Tisch –
nicht, weil wir alles richtig machen,
sondern weil er uns liebt.
💭 Gedankenimpuls
🔸 Kennst du jemanden, der manchmal „vergessen“ wird?
🔸 Wie kannst du zeigen, dass du treu und freundlich bist – wie David?
🔸 Was bedeutet es für dich, dass Gott dich einlädt, obwohl du nichts beweisen musst?
🧒 👧 👦
💌 Einladung zu 2. Samuel – Kapitel 10
💔 Wenn ein freundliches Herz falsch verstanden wird
David will freundlich sein.
Er möchte den neuen König der Ammoniter trösten –
denn dessen Vater ist gestorben.
Aber statt sich über Davids Freundlichkeit zu freuen,
reagieren die Ammoniter misstrauisch.
Sie glauben, David will sie ausspionieren – und machen alles nur schlimmer.
Was passiert, wenn man das Gute falsch versteht?
Und wie reagiert David, wenn seine Freundschaft mit Spott und Krieg beantwortet wird?
🔔 Teaser für Kapitel 10
David schickt seine Diener als Zeichen der Freundschaft –
doch sie werden beschämt und verspottet.
Das Volk der Ammoniter bereitet sich auf den Kampf vor.
Und David? Der stellt sich mutig der Herausforderung.
Nicht allein – sondern mit seinem treuen Heerführer Joab.
👉 Kapitel 10 zeigt uns:
Manchmal wird Freundlichkeit nicht angenommen –
aber Gott ist da, wenn wir mutig und gerecht handeln.
