4 Minuten 4 Wochen

Serie GOTTES MISSION – MEINE MISSION mit Pastor Mark Finley  |
Lektion 6: Motivation und Vorbereitung für Mission |
Merktext: Lukas 24,44  – Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose und in den Propheten und Psalmen.  |
Inhalt:  |
6.1 Die Gute Nachricht weitergeben

Die Frauen erlebten die Auferstehung Jesu und waren voller Freude und Begeisterung. Trotz anfänglicher Skepsis seitens einiger Jünger ließen sie sich nicht entmutigen und eilten zurück, um die gute Nachricht zu teilen. Ihre Motivation, die Erlösung durch Jesus zu verbreiten, war ihre persönliche Erfahrung mit Gott, und sie erkannten, dass diese Botschaft von unschätzbarem Wert ist.
6.2 Eine prophetische Grundlage
Die Begegnung der Apostel mit dem auferstandenen Jesus in Lukas 24,36–49 war von großer Bedeutung, da sie ihre anfänglichen Zweifel und Ängste zerstreute und ihnen die Gewissheit gab, dass er tatsächlich lebt. Dies war entscheidend, um ihren Glauben zu festigen und ihre Motivation für die Mission zu stärken. Jesus zeigte ihnen auch die prophetische Grundlage seines Wirkens und Dienstes, um sicherzustellen, dass ihr Glaube auf dem Wort Gottes ruhte und sie die wahre Bedeutung seiner Auferstehung verstanden. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, unser Verständnis des Evangeliums und unserer Erfahrungen mit Jesus auf dem festen Fundament des Wortes Gottes zu gründen, um für die Mission bereit und motiviert zu sein.
6.3 Warten und Mission
Die Jünger warteten gemäß Jesu Anweisungen in Einheit und Gebet auf die Erfüllung seiner Verheißung, den Heiligen Geist. Während dieser Wartezeit bereiteten sie sich auf ihre Mission vor, indem sie sich organisatorisch aufstellten und einen Ersatz für Judas wählten. Dies zeigt, dass das Warten auf Gottes Wirken nicht untätig sein muss, sondern in einer sinnvollen missionarischen Vorbereitung resultieren kann. Diese Haltung des gemeinsamen Gebets und der praktischen Vorbereitung sollte auch uns inspirieren, während wir auf Gottes Wirken in unserem Leben warten.
6.4 Den „ihr … ans Kreuz geschlagen“ habt
Die Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten war ein entscheidender Moment, bei dem die Jünger befähigt wurden, in verschiedenen Sprachen zu sprechen, um Gottes Mission für die Verlorenen zu erfüllen. Sogar diejenigen, die Christus gekreuzigt hatten, konnten Vergebung empfangen, was die Macht des Evangeliums betont. Dies erinnert uns daran, dass unsere Mission als Nachfolger Jesu darin besteht, die rettende Botschaft in einer sündigen Welt zu verkünden, ohne zu richten, sondern die Gnade Jesu zu bezeugen.
6.5 Ein Bild der Urgemeinde
Apostelgeschichte 2,41-47 zeigt ein beeindruckendes Bild der Urgemeinde, in der die neu getauften Gläubigen nicht einfach Mitglieder waren, sondern gleichberechtigte Teile der Gemeinschaft. Die Jüngerschaft war ein Kernaspekt, und die Apostel lehrten nicht nur durch Worte, sondern auch durch ihr tägliches Leben. Die Anleitung, wie man den Glauben im Alltag lebt, erfolgte nicht nur durch Lehre, sondern auch durch die gemeinsame Erfahrung und das Vorbild der bereits gläubigen Mitglieder, was die Bedeutung des praktischen Lebens im Glauben betont.
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Wir wünschen Ihnen Gottes Segen!