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Serie DER BRIEF AN DIE EPHESER mit Pastor Mark Finley  |
Lektion 5: Horizontale Sühne: Das Kreuz und die Gemeinde |
Merktext: Epheser 2,13.14 – Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe geworden durch das Blut Christi. Denn er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht hat.  |
Inhalt:
5.1 In Christus nähergebrachtIn Christus nähergebracht

Jesus hat mich von einem Zustand der geistlichen Ferne und Trennung gerettet. Es ist wichtig, sich regelmäßig daran zu erinnern, wie weit entfernt man von Gottes Gnade war, um die transformative Kraft seines Eingreifens zu schätzen. Diese Erinnerung verdeutlicht die bedeutsame Veränderung, die durch Christus geschehen ist, und schafft Dankbarkeit für die Nähe, die jetzt durch sein Werk möglich ist.
5.2 Versöhnung: Gottes Geschenk vom Kreuz her
Versöhnung, wie sie durch das Kreuz verkörpert wird, ist mehr als nur die Beilegung von Konflikten. Es ist die Wiederherstellung gebrochener Beziehungen durch Gnade und Vergebung. Ich kann diese Prinzipien anwenden, indem ich aktiv auf andere zugehe, sie als Brüder oder Schwestern anerkenne und offen für Vergebung bin, um so ein Gefühl der Nähe und der Wiederherstellung zu fördern.
5.3 Die Trennmauer niederreißen
Die Passage aus Epheser 2,14–15 thematisiert die Überwindung von Barrieren zwischen Juden und Heiden durch Christus. In ähnlicher Weise müssen Gemeinschaften wie Siebenten-Tags-Adventisten oder andere christliche Gruppen Spannungen überwinden, indem sie die Liebe zu Christus als gemeinsame Basis für Einheit und Versöhnung nutzen, anstatt sich von Differenzen trennen zu lassen.
5.4 Jesus, der Prediger des Friedens
Die Botschaft von Jesus als dem Prediger des Friedens wird in Epheser 2,17–18 hervorgehoben, indem Paulus Christi Dienst als die Verkündigung des Friedens sowohl für jene, die „fern“ als auch für jene, die „nahe“ waren, darstellt. Diese Botschaft des Friedens soll von Gläubigen weitergetragen werden, um Konflikte zu verhindern und Heilung in allen Beziehungen zu fördern. Es ist eine Einladung, als Botschafter des Friedens zu dienen und inmitten von Konflikten zur Heilung beizutragen.
5.5 Die Gemeinde, ein heiliger Tempel
Die Bilder, die Paulus in Epheser 2,11–22 verwendet, betonen die Einheit zwischen Juden und Heiden in der Gemeinde: Er beschreibt, wie Christus durch sein Opfer die Trennung zwischen den jüdischen und heidnischen Gläubigen aufhebt, und er baut aus ihnen einen neuen Tempel, in dem sie Teil der Gemeinde Gottes sind. Die Tempelmetapher unterstreicht die Heiligkeit der Gemeinde und verdeutlicht Gottes Rolle bei der Gründung und dem Wachstum dieser Gemeinschaft, wobei der Prozess des Bauens betont wird.
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Wir wünschen Ihnen Gottes Segen!