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8.6 Zusammenfassung
Das Heiligtum: Zentrum der Erlösung und Fürsprache
Lektion 8, „Licht aus dem Heiligtum“, betont die Bedeutung von Jesu Dienst als Hoher Priester im himmlischen Heiligtum. Durch die Betrachtung von Hebräer 10,9–14 und Hebräer 6,19–20 wird deutlich, dass Jesu Opfer am Kreuz und seine anschließende Fürsprache im himmlischen Heiligtum untrennbar miteinander verbunden sind. Während irdische Priester wiederholte Opfer darbringen mussten, hat Jesus durch sein einziges Opfer die Sünde vollständig beseitigt und den Weg zur ewigen Versöhnung geebnet. Seine Einladung, ihm zu folgen, führt zu einer Entdeckung von Hoffnung, Sicherheit und der Bedeutung seines Mittlerdienstes im himmlischen Heiligtum. Das Gericht spielt eine wesentliche Rolle im Erlösungsplan, indem es Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit offenbart und über das ewige Schicksal der Menschen entscheidet. Insgesamt verdeutlicht die Lektion, wie Jesu Dienst als unser Hoher Priester das Licht des Heils in unser Leben bringt und uns mit Gott versöhnt.
Die Verbindung zwischen Jesu Dienst für uns im Gericht und unserem Alltagsleben sowie Glauben ist von grundlegender Bedeutung. Jesus, als unser Hoher Priester, tritt für uns ein, indem er auf unsere Reue und unseren Glauben hinweist und um Vergebung bittet. Er präsentiert uns vor Gott mit dem Argument, dass wir durch ihn, durch seine verwundeten Hände und sein Opfer am Kreuz, gekennzeichnet und gerechtfertigt sind.
Diese Realität sollte zu Demut und Selbstprüfung führen, da wir uns bewusst werden, dass wir in Gottes Augen wie Menschen in schmutzigen Kleidern sind. Diejenigen, die tatsächlich reinigen und ihre Seelen reinigen wollen, erkennen ihre eigene Sündhaftigkeit und legen ihre Hoffnung auf Christus als ihre einzige Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.
Unser Alltagsleben und Glaube werden daher durch die Erkenntnis dieser Wahrheit geprägt. Wir sollten uns ständig der Notwendigkeit bewusst sein, uns zu demütigen, unsere Sünden zu bekennen und echte Reue zu zeigen, während wir auf Christus als unseren einzigen Anwalt und Retter vertrauen. Diese Erkenntnis sollte uns zu einem Leben führen, das von Demut, Reue und Vertrauen in die Gnade Gottes geprägt ist, während wir uns auf Christus als unseren Mittler und Erlöser stützen.

Gott richtet nicht nach dem, was wir gewesen sind, sondern nach dem, was wir sein könnten, wenn wir Seinem Ruf folgen.

1.Welche Emotionen werden bei dem Gedanken geweckt, dass Jesus seine verwundeten Hände für uns vor dem Vater hochhält? Warum ist dies unsere einzige Hoffnung im Gericht?
Die Vorstellung, dass Jesus seine verwundeten Hände für uns vor dem Vater hochhält, weckt eine Vielzahl von Emotionen in uns. Zunächst einmal fühlen wir vielleicht Dankbarkeit, wenn wir daran denken, dass Jesus bereit ist, sich für uns zu opfern und sogar seine eigenen Wunden vor Gott zu präsentieren. Diese Vorstellung kann auch Demut hervorrufen, wenn wir erkennen, wie sehr Jesus uns liebt und sich für uns einsetzt, trotz unserer Unvollkommenheit und Sündhaftigkeit. Es kann auch ein Gefühl der Ehrfurcht und Bewunderung für die Opferbereitschaft und Hingabe Jesu erzeugen.
Diese Vorstellung ist unsere einzige Hoffnung im Gericht, weil Jesus als unser Fürsprecher vor Gott steht. Seine verwundeten Hände sind ein ständiges Zeichen Seiner Liebe, Seines Opfers und Seiner Bereitschaft, für uns einzutreten. Im Gericht können wir uns nicht auf unsere eigenen Verdienste verlassen, sondern nur auf die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, die durch Jesus Christus vermittelt werden. Seine Fürsprache ist unsere einzige Hoffnung, dass wir vor Gott bestehen können und Seine Liebe und Vergebung erfahren können.

2.Wir leben am Versöhnungstag. Versöhnung ist das Werk Gottes zur Rettung verlorener Sünder. Warum sollte also ein Tag, der dem Werk Gottes zur Rettung von Sündern gewidmet ist, eine gute Nachricht sein?
Der Versöhnungstag ist ein Tag, der dem Werk Gottes zur Rettung verlorener Sünder gewidmet ist. Es ist ein Tag, an dem Gottes Barmherzigkeit und Liebe in besonderer Weise hervorgehoben werden. Diese Tatsache allein sollte für uns eine gute Nachricht sein, weil sie zeigt, dass Gott aktiv daran arbeitet, uns zu retten und uns eine neue Chance zu geben, trotz unserer Fehler und Sünden.
Der Versöhnungstag ist eine Erinnerung daran, dass Gott uns nicht aufgegeben hat, sondern dass Er bereit ist, uns zu vergeben und mit uns zu versöhnen. Es ist eine Zeit der Hoffnung und des Trostes, weil wir wissen, dass Gott uns liebt und uns eine Möglichkeit gibt, unsere Beziehung zu Ihm zu erneuern.
Darüber hinaus zeigt der Versöhnungstag, dass Gottes Rettungswerk ein fortlaufender Prozess ist, der sich auch in unserer Zeit manifestiert. Es ist ein Tag der Verheißung und der Erwartung, dass Gott weiterhin an unserer Seite ist, um uns zu führen, zu lehren und zu erlösen.
Insgesamt ist der Versöhnungstag eine gute Nachricht, weil er uns daran erinnert, dass Gott treu ist und uns niemals aufgibt. Es ist eine Zeit der Hoffnung und der Erneuerung, die uns dazu ermutigt, an Gottes Liebe und Barmherzigkeit festzuhalten, egal wie weit wir uns von Ihm entfernt haben mögen.

3.Beachtet, was Ellen White schrieb: „Christus allein kann ein wirksames Plädoyer zu unseren Gunsten halten. Er ist in der Lage, den Ankläger mit Argumenten zum Schweigen zu bringen, die nicht auf unseren Verdiensten, sondern auf seinen beruhen“ (Advent Review and Sabbath Herald, 2. Januar 1908). Wie könnt ihr diese Hoffnung zu eurer eigenen machen?
Die Hoffnung, die in dieser Aussage zum Ausdruck kommt, ist von entscheidender Bedeutung für unseren Glauben und unsere persönliche Beziehung zu Gott. Um diese Hoffnung zu unserer eigenen zu machen, können wir mehrere Schritte unternehmen:
  1. Glauben an Christus als unseren Fürsprecher: Wir sollten fest daran glauben, dass Jesus Christus unser einziger Fürsprecher vor Gott ist. Sein Opfer am Kreuz und seine Auferstehung geben uns die Gewissheit, dass er die Autorität und die Macht hat, für uns einzutreten und uns vor Anklagen zu schützen.
  2. Vertrauen in Gottes Gnade und Barmherzigkeit: Anstatt uns auf unsere eigenen Verdienste zu verlassen, sollten wir uns auf Gottes Gnade und Barmherzigkeit verlassen. Wir können darauf vertrauen, dass Gott uns aus Liebe vergibt und uns annimmt, wenn wir in Reue zu ihm kommen und unsere Sünden bekennen.
  3. Erneuerung unserer Beziehung zu Christus: Indem wir unsere Beziehung zu Christus vertiefen und uns täglich an sein Opfer am Kreuz erinnern, können wir unsere Hoffnung auf seine Fürsprache stärken. Durch Gebet, Bibellesen und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen können wir unsere Verbindung zu Christus festigen und unser Vertrauen in seine Macht als unser Fürsprecher stärken.
  4. Leben in Übereinstimmung mit Gottes Willen: Schließlich können wir diese Hoffnung zu unserer eigenen machen, indem wir danach streben, ein Leben zu führen, das Gottes Willen entspricht. Indem wir uns von Sünde abwenden und nach Heiligkeit streben, zeigen wir unser Vertrauen in Christus und seine Fähigkeit, uns vor Anklagen zu schützen.
Indem wir diese Schritte befolgen und uns bewusst dafür entscheiden, unsere Hoffnung auf Christus als unseren Fürsprecher zu setzen, können wir die Gewissheit haben, dass wir in Gottes Augen gerechtfertigt und geliebt sind.