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5.6 Zusammenfassung
Überwindung von Vorwänden: Lektionen aus Jonas Geschichte
In dieser Lektion werden die verschiedenen Vorwände untersucht, die Menschen davon abhalten können, Gottes Mission zu erfüllen. Anhand der Geschichte von Jona werden die häufigsten Vorwände aufgezeigt und wie sie überwunden werden können.
5.1 Unser Vorwand: Angst
Jona zögerte, nach Ninive zu gehen, aufgrund seiner Angst vor den grausamen Assyrern und ihrer Stadt. Ähnlich können auch wir von Ängsten gehemmt werden, anstatt Gott zu vertrauen.
5.2 Unser Vorwand: Falsche Sichtweisen
Jona war von falschen Glaubensvorstellungen beeinflusst, die seine Entscheidungen beeinflussten. Wir können auch Missverständnisse über Gottes Erwartungen haben und glauben, dass Erfolg von uns abhängt, anstatt mit Gott zusammenzuarbeiten.
5.3 Unser Vorwand: Unannehmlichkeiten
Jonas Erfahrung im Bauch des Fisches zeigte Gottes Liebe und Barmherzigkeit, doch er musste seine Vorurteile überwinden, um Gottes Mission zu erfüllen. Mission erfordert Opfer und Demut, aber Gottes Wirken ist mächtig.
5.4 Unser Vorwand: Unangenehme Konfrontationen
Jona hatte tiefe Vorurteile gegenüber Ninive und wollte nicht zulassen, dass sein Weltbild durch Gottes Gnade erschüttert wurde. Doch Gott konfrontierte ihn mit einer Erfahrung, die ihm half, seine verdrehte Sichtweise zu erkennen.
5.5 Hier bin ich, sende mich
Am Ende erkennt Jona seine Rolle als williger Bote Gottes und antwortet auf Gottes Ruf. Diese Lektion ermutigt uns, ebenfalls auf Gottes Ruf zu antworten und seine Botschaft der Hoffnung zu denjenigen zu bringen, die sie dringend benötigen.

Die Verbindung zwischen den Vorwänden, die in Jonas Geschichte thematisiert werden, und unserem Alltagsleben sowie unserem Glauben liegt in der Tatsache, dass wir alle mit ähnlichen Hindernissen konfrontiert sind. Wie Jona können auch wir von Ängsten, falschen Überzeugungen, Unannehmlichkeiten und unangenehmen Konfrontationen beeinflusst werden, die uns davon abhalten, Gottes Ruf zu folgen und seine Mission zu erfüllen.
Im Alltag können wir uns Ängsten stellen, sei es die Angst vor Ablehnung, Versagen oder Ungewissheit. Diese Ängste können uns daran hindern, mutig zu sein und Schritte des Glaubens zu gehen. Wir können auch falsche Überzeugungen über Gottes Charakter und seine Erwartungen haben, die unseren Gehorsam beeinflussen. Unannehmlichkeiten und unangenehme Konfrontationen können uns dazu bringen, uns zurückzuziehen und unseren Dienst für Gott einzuschränken.
Die Lektionen aus Jonas Geschichte erinnern uns daran, dass Gott uns trotz unserer Schwächen und Vorurteile in seine Pläne einschließt und uns ermächtigt, seine Mission zu erfüllen. Wir müssen bereit sein, unsere Ängste zu überwinden, unsere falschen Überzeugungen zu korrigieren, Unannehmlichkeiten zu akzeptieren und unangenehme Konfrontationen mutig anzugehen. Letztendlich fordert uns diese Lektion auf, auf Gottes Ruf zu antworten und zu sagen: „Hier bin ich, sende mich“, indem wir bereit sind, als willige Boten Gottes zu dienen und seine Botschaft der Hoffnung und Liebe zu den Menschen zu bringen, die sie dringend benötigen.

1.Welche Ausreden wart ihr schon versucht vorzubringen, um euch nicht in der Mission zu engagieren? Was ist euer Ninive?
Ich kann Ihnen einige häufige Ausreden nennen, die Menschen verwenden könnten, um sich nicht in die Mission zu engagieren:
  1. Zeitmangel: Viele Menschen fühlen sich durch ihre geschäftigen Zeitpläne eingeschränkt und sehen daher keine Möglichkeit, sich aktiv in die Missionarbeit einzubringen.
  2. Angst vor Ablehnung: Die Angst vor Ablehnung oder Kritik kann Menschen davon abhalten, sich in die Mission einzubringen, insbesondere wenn es darum geht, mit Fremden über ihren Glauben zu sprechen.
  3. Mangelnde Kompetenz: Einige Menschen fühlen sich möglicherweise nicht kompetent genug, um anderen über ihren Glauben zu sprechen oder sie zu lehren.
  4. Bequemlichkeit: Die Bequemlichkeit des eigenen Lebensstils kann dazu führen, dass Menschen zögern, sich in die Missionarbeit einzubringen, insbesondere wenn es darum geht, persönliche Opfer zu bringen oder aus ihrer Komfortzone herauszutreten.
  5. Negative Einstellungen oder Vorurteile: Negative Einstellungen oder Vorurteile gegenüber bestimmten Personengruppen oder Kulturen können Menschen davon abhalten, sich in die Missionarbeit einzubringen, insbesondere wenn sie befürchten, dass sie nicht willkommen geheißen oder akzeptiert werden.
Das „Ninive“ für jede Person könnte etwas unterschiedliches sein, aber im Allgemeinen könnte es sich um eine Person, eine Gruppe oder eine Situation handeln, zu der man eine negative Einstellung hat oder von der man glaubt, dass sie schwierig oder unangenehm ist. Es kann etwas sein, wofür man sich nicht besonders interessiert oder was man für hoffnungslos oder unwichtig hält.

2.Denkt darüber nach, wie wertvoll die Wahrheit ist, die wir als Siebenten-Tags-Adventisten haben. Denkt darüber nach, wie gesegnet ihr seid, diese Wahrheit zu kennen. Was hält euch davon ab, anderen das, was wir so sehr lieben, weiterzusagen?
Als Siebenten-Tags-Adventisten halten wir viele Glaubensüberzeugungen für wertvoll und von großer Bedeutung. Dazu gehören die Sabbatruhe, die Lehren über die Wiederkunft Christi, die gesunde Lebensweise und viele andere Aspekte unseres Glaubens. Diese Wahrheiten prägen unser Verständnis von Gott, unserer Beziehung zu ihm und unserer Hoffnung auf eine ewige Zukunft.
Es ist in der Tat eine Segnung, diese Wahrheiten zu kennen und sie in unserem Leben zu erleben. Wir sind gesegnet, eine Gemeinschaft zu haben, die uns unterstützt und ermutigt, unsere Glaubensüberzeugungen zu leben.
Dennoch können uns verschiedene Dinge davon abhalten, anderen diese Wahrheiten weiterzugeben:
  1. Fehlende Sicherheit: Manchmal fehlt uns das Selbstvertrauen oder das Wissen, wie wir unsere Überzeugungen effektiv mit anderen teilen können. Dies kann dazu führen, dass wir uns zurückhalten, aus Angst, etwas Falsches zu sagen oder nicht gehört zu werden.
  2. Fehlende Gelegenheiten: Es gibt möglicherweise nicht immer offensichtliche Gelegenheiten, um über unseren Glauben zu sprechen, oder wir sind uns nicht sicher, wie wir das Gespräch initiieren sollen.
  3. Furcht vor Ablehnung: Die Furcht vor Ablehnung oder negativem Feedback von anderen kann uns davon abhalten, über unseren Glauben zu sprechen, insbesondere wenn wir mit Widerstand oder Kritik rechnen.
  4. Bequemlichkeit oder Ablenkung: Manchmal sind wir so mit unserem eigenen Leben beschäftigt oder abgelenkt, dass wir nicht die Zeit oder Energie finden, um anderen von unseren Glaubensüberzeugungen zu erzählen.
Es ist wichtig, diese Hindernisse zu erkennen und zu überwinden, damit wir anderen von der Wahrheit, die wir als Siebenten-Tags-Adventisten haben, weitererzählen können. Indem wir uns bemühen, die Liebe Gottes und die Bedeutung unseres Glaubens mit anderen zu teilen, können wir dazu beitragen, sein Reich zu erweitern und Menschen zu einer Beziehung mit ihm zu führen.

3.Wie könnt ihr durch Gottes Gnade lernen, eure Ängste, die ihr in Bezug auf Zeugnisgeben und Mission habt, zu überwinden?
Durch Gottes Gnade können wir lernen, unsere Ängste in Bezug auf Zeugnisgeben und Mission zu überwinden, indem wir auf verschiedene Weisen mit ihm zusammenarbeiten:
  1. Gebet: Wir können zu Gott beten und um seine Führung, Stärke und Mut bitten, um unsere Ängste zu überwinden. Indem wir regelmäßig mit Gott kommunizieren und ihm unsere Sorgen und Ängste anvertrauen, können wir seine Gnade erfahren, die uns befähigt, mutig zu sein.
  2. Vertrauen auf Gottes Versprechen: Wir können uns an Gottes Verheißungen erinnern, dass er bei uns ist, uns stärkt und uns nicht im Stich lässt. Indem wir unser Vertrauen auf Gott setzen und uns an seine Treue erinnern, können wir unsere Ängste überwinden und mit Zuversicht voranschreiten.
  3. Bibellesen und Meditation: Das Lesen der Bibel und das Nachdenken über Gottes Wort können uns dabei helfen, unsere Ängste in den richtigen Kontext zu setzen und ein tieferes Verständnis von Gottes Liebe und Macht zu gewinnen. Indem wir uns an Gottes Zusagen erinnern und uns von seinem Wort ermutigen lassen, können wir unsere Ängste überwinden.
  4. Gemeinschaft: Die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen kann uns ermutigen und stärken, wenn wir uns mit unseren Ängsten auseinandersetzen. Durch den Austausch von Erfahrungen, Gebet und gegenseitige Ermutigung können wir die Kraft und Unterstützung finden, die wir brauchen, um unsere Ängste zu überwinden.
  5. Schritt für Schritt vorwärts gehen: Anstatt uns von unseren Ängsten überwältigen zu lassen, können wir uns darauf konzentrieren, einen Schritt nach dem anderen zu tun und uns allmählich außerhalb unserer Komfortzone zu bewegen. Indem wir kleine Schritte des Gehorsams unternehmen und uns von Gottes Gnade leiten lassen, können wir lernen, unsere Ängste zu überwinden und mutig voranzuschreiten.
Letztendlich ist es wichtig zu erkennen, dass die Überwindung von Ängsten ein Prozess ist, der Zeit, Geduld und Gottes Gnade erfordert. Indem wir uns auf Gott verlassen und Schritte des Gehorsams unternehmen, können wir lernen, unsere Ängste zu überwinden und mutig das Zeugnis zu geben und an der Mission Gottes teilzunehmen.