5 Minuten 7 Monaten

Die Lektion 3, mit dem Titel „Die Kraft des erhöhten Jesus“, bietet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem biblischen Text aus dem Epheserbrief, insbesondere den Versen 1,15–23. Der Fokus liegt auf der Bedeutung der Auferstehung und Erhöhung Jesu Christi sowie der Auswirkungen dieser erhabenen Position auf die Gläubigen und die Gemeinde.
Die Lektion beginnt mit einer Betrachtung von Paulus‘ Gebeten für die Gläubigen in Ephesus, die von Dankbarkeit und Lobgebeten geprägt sind. Es wird betont, dass Dankbarkeit die Muttersprache des Gebets sein sollte, und Paulus gibt ein inspirierendes Beispiel, wie Gebet als Schlüssel zu Lob und Dank betrachtet werden kann.
Ein zentrales Thema ist die Bitte von Paulus für die Gläubigen, den Geist der Weisheit und Offenbarung zu empfangen, um ein tiefes Verständnis von Jesus Christus zu erlangen. Dabei werden drei Hauptthemen herausgearbeitet, für die der Heilige Geist den Gläubigen besondere Einsicht schenken soll: die Hoffnung der Berufung, die Herrlichkeit des Erbes der Heiligen und die überragende Größe der Kraft Gottes.
Die Lektion setzt fort, die Macht Gottes durch die Auferstehung Jesu zu betonen und zeigt auf, dass die Auferstehung nicht nur ein historisches Ereignis ist, sondern auch eine Siegesgarantie für die Gläubigen darstellt. Der erhöhte Jesus wird als der Sieger über alle Mächte und Gewalten präsentiert, und die Gläubigen werden ermutigt, diese erhabene Position zu erkennen und in ihr zu leben.
Es wird auch auf die Bedeutung der Herrschaft Jesu über die Mächte der Finsternis eingegangen, und Paulus betont, dass Christus hoch über allen Namen steht, nicht nur in dieser Zeit, sondern auch in der zukünftigen.
Die Lektion schließt mit der Betonung ab, dass die Erhebung Christi nicht nur eine theologische Idee ist, sondern konkrete Auswirkungen auf das tägliche Leben der Gläubigen hat. Die Gemeinde wird als der Leib Christi betrachtet, der aktiv am Sieg über die Mächte der Finsternis teilhat und durch Gebet die Macht Gottes persönlich erfahren kann.
Insgesamt vermittelt die Lektion eine tiefgreifende Lehre über die erhabene Position und Macht Jesu Christi, die nicht nur als dogmatisches Konzept betrachtet werden sollte, sondern als transformative Realität im Leben der Gläubigen und in der Gemeinde.
Die Lektion „Die Kraft des erhöhten Jesus“ schafft eine bedeutungsvolle Verbindung zwischen der erhabenen Position Jesu Christi und dem täglichen Leben der Gläubigen. Hier sind einige Schlüsselverbindungen:
  1. Dankbarkeit und Lob im Gebet: Die Betonung von Dankbarkeit als der Muttersprache des Gebets bietet eine praktische Anwendung für den Alltag. Gläubige werden ermutigt, ihre Gebete mit Lob und Dank zu durchdringen, was zu einer bewussteren Wahrnehmung der Segnungen Gottes im täglichen Leben führt.
  2. Einsicht durch den Heiligen Geist: Die Bitte von Paulus für die Gläubigen, den Geist der Weisheit und Offenbarung zu empfangen, hat direkte Auswirkungen auf das tägliche Leben. Diese Einsicht soll dazu dienen, die Hoffnung der Berufung, die Herrlichkeit des Erbes und die Größe der Kraft Gottes besser zu verstehen, was den Glauben im Alltag stärkt.
  3. Siegesgewissheit durch die Auferstehung: Die Betonung der Auferstehung Jesu als Siegesgarantie hat Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Gläubige Herausforderungen und Schwierigkeiten im Alltag begegnen. Die Gewissheit, dass Christus über den Tod triumphiert hat, gibt Hoffnung und Zuversicht.
  4. Herrschaft Jesu über Mächte der Finsternis: Die Erkenntnis, dass Jesus über alle Mächte und Namen steht, hat praktische Implikationen für den Umgang mit geistlichen Herausforderungen im Alltag. Gläubige können in der Gewissheit leben, dass die Macht Jesu über allem steht, was ihnen entgegentreten könnte.
  5. Gebet als Schlüssel zur Macht Gottes: Die Lektion unterstreicht die Bedeutung des Gebets als Mittel, um die Macht Gottes im Alltag zu erfahren. Indem Gläubige aktiv in die erhabene Position Jesu eintreten und durch Gebet Verbindung mit Gott suchen, können sie die Auswirkungen dieser Macht persönlich erleben.
  6. Gemeinschaft als Leib Christi: Die Vorstellung, dass die Gemeinde der Leib Christi ist, betont die Gemeinschaft der Gläubigen und ihre aktive Teilnahme am Sieg über die Mächte der Finsternis. Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Gemeinde sind daher wesentliche Elemente des täglichen Lebens im Glauben.
Insgesamt zeigt die Lektion auf, dass der Glaube nicht nur eine abstrakte Theologie ist, sondern konkrete Auswirkungen auf das tägliche Leben hat. Die erhabene Position Jesu Christi prägt die Perspektive der Gläubigen und beeinflusst ihre Entscheidungen, Herausforderungen und Beziehungen im Alltag.